• 1985/ 1986

    Die alte Zuckerraffinerie, eigentlich zum Abriß freigegeben und als Erweiterungsfläche an die Braunschweiger Metallverpackungsgesellschaft (BMG) verkauft, wird "wiederentdeckt". Erste Versuche der HBK, das Gebäude für Ausstellungen zu nutzen, scheitern an den Kosten und den Nutzungsplänen der BMG. Anfang 1986 wird die ausgediente Raffinerie zum Industrie-Denkmal erklärt. Die Stadt plant, die BMG-Produktionen in neue Gebäude im Hafengebiet zu verlagern, um Umweltbelastungen zu vermeiden.

  • 1990/ 1991

    Die Stadt Braunschweig nimmt Gespräche mit der HBK auf. Sie soll an einer Konzeption für die Nutzung des Komplexes Zuckerfabrik/BMG-Gelände mitarbeiten. Stadt und HBK bilden eine Planungsgruppe und entwickeln nach Vorgesprächen mit der Wirtschaft erste Grundzüge für ein Entwicklungszentrum für Kunst, Medien und Design. Die konzeptionellen Überlegungen werden Ministerpräsidenten Gerhard Schröder vorgestellt, der Landesförderung in Aussicht stellt.

  • 1992/ 1994

    Die Industrie rückt aufgrund der Wirtschaftslage von der Idee ab, sich direkt am Zentrum zu beteiligen. Sie stellt aber Entwicklungsaufträge in Aussicht. Die Stadt Braunschweig gibt finanzielle Mittel für eine erste umfassende Planung des Entwicklungszentrums frei. Dabei werden Gesamtkosten in Höhe von 120 Millionen Deutsche Mark errechnet. Gespräche mit möglichen Investoren bleiben ohne konkrete Ergebnisse.

    1994 erwirbt die Stadt etwa 90 Prozent des vorgesehenen Geländes.

    Stadt und HBK einigen sich darauf, schrittweise eine detaillierte Konzeption zu erarbeiten. Im Oktober 1994 gibt die Landesregierung grünes Licht für die Anmietung von Flächen, auf denen die HBK Design-Arbeitsplätze einrichtet. 1997 sollen weitere Atelierflächen hinzukommen.

    Die BMG räumt schließlich den größten Teil des Betriebsgeländes. Ab Oktober 1994 kann die HBK eine Halle sowie weitere Teilflächen für künstlerische Entwicklungsvorhaben nutzen.

     

    Das Land, die Stadt und die HBK verwerfen aus Kostengründen die weitere Planung und Realisierung des Kunst – und Design – Zentrums. 

     

  • 1995

    Der Unternehmer und Bauherr Stephan Körber entwickelt einen neuen Ansatz für das Zentrum. Er will Kunst, Kultur, Design und Wirtschaft zusammenbringen. Mit Hilfe der Wirtschaft soll das Zentrum eine finanziell tragfähige Grundlage erhalten. Die Stadt stimmt dem Konzept zu unter der Prämisse, ein bestimmtes Mieterprofil einzuhalten.

    In das bestehende Verwaltungsgebäude ziehen ein: der RESON e.V., die Jugendkunstschule buntich und die HBK, die Grafik-Design- und Industrial-Design-Arbeitsplätze für Studenten und Hochschullehrer einrichtet. 

  • 1996

    Im Dezember beginnen am Haus 4 die Bauarbeiten. Die ersten Interessenten schließen Mietverträge. Jetzt können die entsprechenden Einheiten nutzerspezifisch umgebaut werden.

  • 1997

    Für die Häuser 3a und 3b werden die Planungen präzisiert und die Räume den Mieteranforderungen entsprechend umgebaut.

  • 1998

    Im Januar ziehen die ersten Mieter in das Gebäude Frankfurter Str. 4 ein, das im April fertiggestellt wird. Der Umbau der Gebäude 3c und 3d beginnt, die Planungen für die Zuckerraffinerie laufen. Gemeinsam mit der Stadt Braunschweig werden Überlegungen konkretisiert, im Gebäude 3d eine Kunsthalle zu errichten.

  • 1999

    Unternehmen aus dem Medienbereich und der Elektro-Industrie beziehen die fertiggestellten Gebäude 3c und 3d. Der Umbau der Zuckerraffinerie wird in Angriff genommen. Erste konzeptionelle Ansätze für eine Kunsthalle werden diskutiert und mit den politischen Gremien abgestimmt. Mit Kunst- und Design-Ausstellungen - unter anderem mit internationalen Künstlern - macht das ARTmax auch überregional auf sich aufmerksam.

  • 2000

    Das ARTmax ist mittlerweile ein Begriff in Braunschweig. Kaum ein Braunschweiger, der den Namen nicht kennt. 

  • 2002

    Die Sanierung der um 1900 errichteten und heute denkmalgeschützten Zuckerraffinerie wird im Jahr 2002 abgeschlossen. Hierbei werden die ursprünglichen Fassaden des Gebäudes mit moderner Architektur zu einer harmonischen Einheit kombiniert. Die offizielle Eröffnung erfolgt am 12. August 2002.

  • 2003

    Die Stadt Braunschweig zieht sich endgültig aus der Anmietung und dem Betrieb einer Kunsthalle zurück. Die Flächen werden für andere Nutzungen ausgebaut. 

  • 2004

    Eröffnung des Restaurants “Tandure“. Es entwickelt sich zum Treffpunkt mit einem herrlichen Biergarten unter alten Kastanien.  

  • 2005- 2007

    Entwicklung von Infrastrukturverbesserung, wie Grünflächen und Baumpflanzung. 

  • 2008/ 2009

    Erarbeitung einer umfassenden städtischen Bereichsplanung des gesamten Umfeldes als Leitfaden weiterer Bebauungen. 

  • 2010

    Eröffnung des Restaurants „Zucker“ in der Raffinerie. Die Location bietet Platz für bis zu 350 Gäste.  

  • 2011/ 2012

    Abriss der Häuser “Am alten Bahnhof“ schafft Platz für weitere Parkplätze und bauliche Erweiterungen

  • 2013

    Eröffnung des Parkhauses “Kramerstrasse“ mit circa 200 Plätzen, damit stehen im ARTmax ca. 675 Parkplätze zur Verfügung. 

 
 
1985/ 1986

Die alte Zuckerraffinerie, eigentlich zum Abriß freigegeben und als Erweiterungsfläche an die Braunschweiger Metallverpackungsgesellschaft (BMG) verkauft, wird "wiederentdeckt". Erste Versuche der HBK, das Gebäude für Ausstellungen zu nutzen, scheitern an den Kosten und den Nutzungsplänen der BMG. Anfang 1986 wird die ausgediente Raffinerie zum Industrie-Denkmal erklärt. Die Stadt plant, die BMG-Produktionen in neue Gebäude im Hafengebiet zu verlagern, um Umweltbelastungen zu vermeiden.

1985/ 1986
1990/ 1991

Die Stadt Braunschweig nimmt Gespräche mit der HBK auf. Sie soll an einer Konzeption für die Nutzung des Komplexes Zuckerfabrik/BMG-Gelände mitarbeiten. Stadt und HBK bilden eine Planungsgruppe und entwickeln nach Vorgesprächen mit der Wirtschaft erste Grundzüge für ein Entwicklungszentrum für Kunst, Medien und Design. Die konzeptionellen Überlegungen werden Ministerpräsidenten Gerhard Schröder vorgestellt, der Landesförderung in Aussicht stellt.

1990/ 1991
1992/ 1994

Die Industrie rückt aufgrund der Wirtschaftslage von der Idee ab, sich direkt am Zentrum zu beteiligen. Sie stellt aber Entwicklungsaufträge in Aussicht. Die Stadt Braunschweig gibt finanzielle Mittel für eine erste umfassende Planung des Entwicklungszentrums frei. Dabei werden Gesamtkosten in Höhe von 120 Millionen Deutsche Mark errechnet. Gespräche mit möglichen Investoren bleiben ohne konkrete Ergebnisse.

1994 erwirbt die Stadt etwa 90 Prozent des vorgesehenen Geländes.

Stadt und HBK einigen sich darauf, schrittweise eine detaillierte Konzeption zu erarbeiten. Im Oktober 1994 gibt die Landesregierung grünes Licht für die Anmietung von Flächen, auf denen die HBK Design-Arbeitsplätze einrichtet. 1997 sollen weitere Atelierflächen hinzukommen.

Die BMG räumt schließlich den größten Teil des Betriebsgeländes. Ab Oktober 1994 kann die HBK eine Halle sowie weitere Teilflächen für künstlerische Entwicklungsvorhaben nutzen.

 

Das Land, die Stadt und die HBK verwerfen aus Kostengründen die weitere Planung und Realisierung des Kunst – und Design – Zentrums. 

 

1992/ 1994
1995

Der Unternehmer und Bauherr Stephan Körber entwickelt einen neuen Ansatz für das Zentrum. Er will Kunst, Kultur, Design und Wirtschaft zusammenbringen. Mit Hilfe der Wirtschaft soll das Zentrum eine finanziell tragfähige Grundlage erhalten. Die Stadt stimmt dem Konzept zu unter der Prämisse, ein bestimmtes Mieterprofil einzuhalten.

In das bestehende Verwaltungsgebäude ziehen ein: der RESON e.V., die Jugendkunstschule buntich und die HBK, die Grafik-Design- und Industrial-Design-Arbeitsplätze für Studenten und Hochschullehrer einrichtet. 

1995
1996

Im Dezember beginnen am Haus 4 die Bauarbeiten. Die ersten Interessenten schließen Mietverträge. Jetzt können die entsprechenden Einheiten nutzerspezifisch umgebaut werden.

1996
1997

Für die Häuser 3a und 3b werden die Planungen präzisiert und die Räume den Mieteranforderungen entsprechend umgebaut.

1997
1998

Im Januar ziehen die ersten Mieter in das Gebäude Frankfurter Str. 4 ein, das im April fertiggestellt wird. Der Umbau der Gebäude 3c und 3d beginnt, die Planungen für die Zuckerraffinerie laufen. Gemeinsam mit der Stadt Braunschweig werden Überlegungen konkretisiert, im Gebäude 3d eine Kunsthalle zu errichten.

1998
1999

Unternehmen aus dem Medienbereich und der Elektro-Industrie beziehen die fertiggestellten Gebäude 3c und 3d. Der Umbau der Zuckerraffinerie wird in Angriff genommen. Erste konzeptionelle Ansätze für eine Kunsthalle werden diskutiert und mit den politischen Gremien abgestimmt. Mit Kunst- und Design-Ausstellungen - unter anderem mit internationalen Künstlern - macht das ARTmax auch überregional auf sich aufmerksam.

1999
2000

Das ARTmax ist mittlerweile ein Begriff in Braunschweig. Kaum ein Braunschweiger, der den Namen nicht kennt. 

2000
2002

Die Sanierung der um 1900 errichteten und heute denkmalgeschützten Zuckerraffinerie wird im Jahr 2002 abgeschlossen. Hierbei werden die ursprünglichen Fassaden des Gebäudes mit moderner Architektur zu einer harmonischen Einheit kombiniert. Die offizielle Eröffnung erfolgt am 12. August 2002.

2002
2003

Die Stadt Braunschweig zieht sich endgültig aus der Anmietung und dem Betrieb einer Kunsthalle zurück. Die Flächen werden für andere Nutzungen ausgebaut. 

2003
2004

Eröffnung des Restaurants “Tandure“. Es entwickelt sich zum Treffpunkt mit einem herrlichen Biergarten unter alten Kastanien.  

2004
2005- 2007

Entwicklung von Infrastrukturverbesserung, wie Grünflächen und Baumpflanzung. 

2005- 2007
2008/ 2009

Erarbeitung einer umfassenden städtischen Bereichsplanung des gesamten Umfeldes als Leitfaden weiterer Bebauungen. 

2008/ 2009
2010

Eröffnung des Restaurants „Zucker“ in der Raffinerie. Die Location bietet Platz für bis zu 350 Gäste.  

2010
2011/ 2012

Abriss der Häuser “Am alten Bahnhof“ schafft Platz für weitere Parkplätze und bauliche Erweiterungen

2011/ 2012
2013

Eröffnung des Parkhauses “Kramerstrasse“ mit circa 200 Plätzen, damit stehen im ARTmax ca. 675 Parkplätze zur Verfügung. 

2013